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BERNHARD-HEILIGER-PREIS
FÜR SKULPTUR
Alle vier Jahre verleiht die Stiftung den mit 15.000 Euro dotierten Bernhard-Heiliger-Preis für Skulptur. Zweck dieses durch eine eigenständige Jury vergebenen Preises ist die Würdigung eines noch lebenden Künstlers, der inhärente, von Modeerscheinungen des Kunstmarkts unabhängige Substanz besitzt und einen bedeutenden Beitrag zur Skulptur oder dem Skulpturenbegriff geleistet hat. Der Bernhard-Heiliger-Preis versteht sich weder als Nachwuchs- oder Förderpreis noch als Auszeichnung für bereits klassisch gewordene Künstler. Er soll ein plastisches Werk aufdecken, das mit Heiligers Kunst durchaus in kontrastreicher Spannung stehen kann, um eine aktuelle Diskussion über das Spektrum der Bildhauerkunst anzuregen.
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Inhalt:
Bernhard-Heiliger- Preis für Skulptur
Bernhard-Heiliger- Stipendium
Open Atelier
SkulpTour
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Antony Gormley
Die Festschrift
Supplicate
Sabine Heiliger, Antony Gormley und Dr. Marc Wellmann
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2007
ANTONY GORMLEY (*1950)
Jury: Timothy Llewellyn, (Much Hadham), Manfred Schneckenburger (Münster), Armin Zweite (Düsseldorf)
Antony Gormley wurde 1950 in London geboren. Nach einem Universitätsabschluss in Archäologie, Anthropologie und Kunstgeschichte am Trinity College, Cambridge reiste er für drei Jahre nach Indien, um danach sein Kunststudium an der Central School of Art am Goldsmiths College und der Slade School of Art aufzunehmen.
In den letzten 25 Jahren hat Gormley die menschliche Figur in der Bildhauerei wieder belebt durch eine radikale Untersuchung des Körpers als einen Ort des Gedächtnisses und der Verwandlung, wobei er seinen eigenen Körper sowohl als Subjekt, Werkzeug als auch als Material verwendet.
In Deutschland befinden sich Arbeiten von Gormley unter anderem in den Sammlungen der Staatlichen Museen Kassel, der Kunsthalle Bremen und dem Museum Würth. Zudem wurden zwei große Aufträge für den öffentlichen Raum realisiert: Out of the Dark (1987), Martinsplatz, Kassel und Steht Und Fällt (2001), Jakob-Kaiser-Haus, Dorotheenblöcke, Berlin.
Anlässlich der Preisverleihung erscheint eine von der Bernhard-Heliger-Stiftung herausgegebene deutsch-englische Festschrift (96 Seiten, Hardcover, durchgängig farbig).
Grußworte von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, Michael Bird, Direktor des British Council, Marc Wellmann und Manfred Schneckenburger.
Sie ist für 20,- € direkt bei der Bernhard-Heiliger-Stiftung (Bestellung mit Zahlschein über e-mail zzgl. 5,- € Porto und Verpackung) erhältlich.
Fotos von der Preisverleihung finden Sie hier:
Preisverleihung im Deutschen Bundestag
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 Fritz Schwegler
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2003
FRITZ SCHWEGLER (*1935)
Jury: Werner Spies (Paris), Manfred Schneckenburger (Münster), Dominic van den Boogerd (Amsterdam)
Der im schwäbischen Breech geborene Künstler wurde als quergeistiger, skurriler Schöpfer von Bildcollagen und Wort-Performances bekannt. In den letzten zehn Jahren hat er auf der Basis eines enzyklopädischen, von der Manie des Sammelns getriebenen Schaffen umfangreiches Werk von Kleinskulpturen geschaffen. Besonders mit einer gerade erst abgeschlossenen Gruppe von 1000 Bronzearbeiten hat er nach Worten der Juroren "zu Ende des 20. Jahrhunderts eine Enzyklopädie des Plastischen geschaffen, die ohne Vergleich dasteht." Fritz Schwegler war bis vor kurzem ein äußerst erfolgreicher und hoch geschätzter Lehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie. Viele aus der jüngeren Künstlergenerationen, z. B. Thomas Schütte, Martin Honert, Thomas Huber, Thomas Demand und auch Katharina Fritsch, verdanken ihm als Schüler den erfolgreichen Start ihrer Karrieren. Die Jury rühmt Schweglers große Verdienste im Hinblick auf die spielerische Verbindung der Plastik mit der Ironie, der Farbe und der Collage.
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Bertrand Lavier
Argens
Decaux
Die Festschrift
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1999
BERTRAND LAVIER (*1949)
Jury: Sir Alan Bowness (London), Werner Spies (Paris), Manfred Schneckenburger (Münster)
Der erste Träger des Bernhard-Heiliger-Preises für Skulptur war der französische Künstler Bertrand Lavier, der das Ready Made von Marcel Duchamp zu formal komponierten Skulpturen weiter entwicklelte. Neben vielen Einzelausstellungen in Frankreich, Italien und in der Schweiz hat Bertrand Lavier unter anderem je zweimal an der "Biennale" in Venedig (1976, 1997) und an der "documenta" in Kassel (1982 und 1987) teilgenommen. In Deutschland war er auf den Ausstellungen "Territorium Artis", Bundeskunsthalle, Bonn (1992), "Der zerbrochene Spiegel", Deichtorhallen, Hamburg (1993) sowie "Die Epoche der Moderne", Martin-Gropius-Bau, Berlin (1997) zu sehen.
Die Stiftung hat anlässlich der Preisverleihung eine deutsch-französische Festschrift herausgegeben (72 Seiten, Hardcover, durchgängig farbig), die das Werk von Bertrand Lavier umfassend vorstellt.
Die gebundene Publikation mit Aufsätzen von Manfred Schneckenburger, Daniel Soutif und einem Grußwort Peter Radunskis in seiner Funktion als damaliger Berliner Kultursenator umfasst 72 Seiten und beinhaltet 34 meist ganzseitige farbige Abbildungen.
Sie ist gegen eine geringe Schutzgebühr bei der Bernhard-Heiliger-Stiftung (Bestellung mit Zahlschein über e-mail zzgl. 3,- € Porto und Verpackung) erhältlich.
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Bernhard-Heiliger-Stipendium
Die Bernhard-Heiliger-Stiftung fördert gezielt junge Bildhauer mit einem projektbezogenen Stipendium, das die Kosten für Arbeitsplatz, Geräte und Material bis zu einer begrenzten Summe übernimmt. Das Bernhard-Heiliger-Stipendium wird jährlich an eine Künstlerin oder einen Künstler im Rahmen einer begrenzten Ausschreibung vergeben. Bislang wurden folgende Nachwuchskünstler mit dem Bernhard-Heiliger-Stipendium unterstützt:
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5200 L, 1998 |
Harry Hauck 1997
1964 in Birkersdorf, Düren geboren
Meisterschüler bei Professor Michael Schoenholtz, UdK Berlin
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Push, 1999 |
Anne Hille 1998
1968 in Essen geboren
Meisterschülerin bei Professor David Evison, UdK Berlin
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Ohne Titel, 1999 |
Milena Burzywoda 1999
1969 in Mayen, Eifel geboren
Meisterschülerin bei Professor Lothar Baumgarten, UdK Berlin
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Tycoon, 2000 |
Kai Mertens 2000
1970 in Rendsburg geboren
Meisterschüler bei Professor David Evison, UdK Berlin
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Twister, 2002 |
Birgit Dieker 2001
1969 in Gescher/Westfalen geboren
Meisterschülerin bei Professor Michael Schoenholtz, UdK Berlin
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Sumo, 2004 |
Anna-Kavata Mbiti 2002
1976 in Nyon/Schweiz geboren
Meisterschülerin bei Professor Tony Cragg, UdK Berlin
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Luftadern, 2004 |
Sun-Hee Kim 2003
1974 in Seoul geboren
Meisterschülerin bei Professor Michael Schoenholtz, UdK Berlin
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Auch Helden haben schlechte Tage, 2005 |
Marcus Wittmers 2004
1973 in Müggelheim geboren
Meisterschüler bei Professor Inge Mahn, Kunsthochschule Weißensee, Berlin
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Schwein, 2005 |
Katharina Moessinger 2005
1974 in Berlin geboren
Meisterschülerin bei Professor Michael Schoenholtz, UdK Berlin
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Alpenrauschen, 2006 |
Peter Kröning 2006
1971 in Erlangen geboren
Meisterschüler bei Professor David Evison, UdK Berlin
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sound of fortune, 2007 |
Dieter Lutsch 2007
1974 in Schäßburg/Rumänien geboren
Meisterschüler bei Karin Sander, Kunsthochschule Weissensee, Berlin
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Ohne Titel (Calder), 2008 |
Flurin Bisig 2008
1982 in Samedan, Graubünden/Schweiz geboren
Meisterschüler bei Professor Florian Slotawa, UdK Berlin
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water lily, 2009 |
Nele Schwierkus 2009
1979 in Berlin geboren
Meisterschülerin bei Professor Florian Slotawa, UdK Berlin
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Weitere Informationen auf Anfrage
info@bernhard-heiliger-stiftung.de
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 Das Atelier |
Open Atelier
Im ehemaligen Atelier Bernhard Heiligers und auf dem dazugehörigen Waldgrundstück sind zahlreiche Werke aus dem Nachlass des Künstlers präsentiert (siehe Skulpturen). Die konzentrierte Sicht auf sein Schaffen ist nur im Rahmen einer Führung möglich.
Die Bernhard-Heiliger-Stiftung am Käuzchensteig ist in unregelmässigen Abständen sonnabends von 10 bis 14 Uhr für zwangloses Kommen und Gehen geöffnet.
Mit: Führung durch Atelier und Skulpturengarten, Filmvorführung sowie
Gespräche am runden Ateliertisch und bei schönem Wetter im
denkmalgeschützten Hof.
Führungen für Gruppen nach Anmeldung ganzjährig.
Bernhard-Heiliger-Stiftung
Käuzchensteig 8 · 14195 Berlin
Fon: 030-831 20 12 · Fax: 030-831 64 35
e-mail: info@bernhard-heiliger-stiftung.de
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SkulpTour per Schiff
am Tag des offenen Denkmals |
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Wasserwege und Skulpturen
Am 11. September 2010 unternimmt die Bernhard-Heiliger-Stiftung zum ersten Mal über Landwehrkanal und Spree eine kunsthistorisch begleitete SkulpTour zu ausgesuchten Orten mit Bezug zum Werk von Bernhard Heiliger. Ausgangspunkt bildet der Besuch des Skulpturengartens der Neuen Nationalgalerie mit drei Gross-Skulpturen des Künstlers und endet am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Kunst-Raum und Baustelle). Die jeweilige Tages-Kultur-Reise eröffnet eine neue Sicht auf die Grossstadt Berlin, passend dem diesjährigen Motto Kultur in Bewegung. An jedem Ort mit individuellem Empfang.
1. Station: Skulpturen-Garten der Neuen Nationalgalerie Empfang und Sonderführung mit Dr. Fritz Jacobi
ca. 11 Uhr, Begrüssungsempfang auf dem Sonderschiff der Reederei Riedel, Anlegestelle Potsdamer Brücke
2. Station: (ca. 11.30 - 12.15 Uhr) Neue Bildgiesserei Noack, Empfang und Sonderführung Herrmann Noack
3. Station: (ca. 13.00 - 14.30 Uhr) Marie-Elisabeth-Lüders-Haus II und Kunst-Raum des Bundestages, Empfang und Sonderführung Dr. Andreas Kaernbach
Ein besonderer Dank gilt der Reederei Riedel!
Eine Anmeldung bei der Bernhard-Heiliger-Stiftung ist erforderlich. Kostenbeitrag: 15,-.
Bernhard-Heiliger-Stiftung
Käuzchensteig 8 · 14195 Berlin
Fon: 030-831 20 12 · Fax: 030-831 64 35
e-mail: info@bernhard-heiliger-stiftung.de
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